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Journalistenpreis "Der lange Atem" für Reportagereihe vom Irène Bluche im Kulturradio vom rbb

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Irène Bluche, erste Preisträgerin beim Journalistenwettbwerb „Der lange Atem“ des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg (JVBB) 2017. © rbb/Gregor Baron, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB von ARD-Foto im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung und bei Nennung… mehr

Berlin (ots) – Irène Bluche erhält für ihre Reportagen über die Teenagermutter Mandy aus Berlin-Hellersdorf und ihren Sohn Jonny, ausgestrahlt im Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), den ersten Preis beim Journalistenwettbwerb „Der lange Atem“ des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg (JVBB). Bluche begleitet Mandy seit ihrer Schwangerschaft, mittlerweile ist Jonny neun Jahre alt. Ein- bis zweimal im Jahr sendet das rbb Kulturradio ihre Features. Bluche spricht bei ihren Treffen in Hellersdorf auch mit Erziehern, Lehrern, Freunden, Therapeuten, Trainern und gibt so differenzierte Einblicke in die Welt hinter den Statistiken und Schlagzeilen von Teenagerschwangerschaften.

Laudatorin und Jury-Mitglied Dagmar Rosenfeld, stellvertretende Chefredakteurin von „Welt/n24“, sagte, Irène Bluche lasse sich nicht vom Klischee verführen, statt Schablonen biete sie Recherche. Den journalistischen Anspruch, Beobachterin zu bleiben, erfülle sie dabei ganz und gar.

rbb-Chefredakteur Christoph Singelnstein: „Wer den Wert und den Sinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erklären möchte, sollte auf die Beiträge von Irène Bluche verweisen. Sie rückt die Menschen in den Mittelpunkt, nicht unkritisch, aber mit Empathie, sie führt nicht vor, aber macht Personen, die sonst nicht im Mittelpunkt stehen, erkennbar. Wir gratulieren zur Auszeichnung und sind froh, Irène Bluche im rbb ein Forum bieten zu können.“

Der zweite Preis beim „Langen Atem“ 2017 ging an Kai Biermann, der für „Zeit online“ untersuchte, was es zum NSA-Untersuchungsausschuss zu untersuchen gab. Den dritten Preis erhielt Klaus Hillenbrand von der „tageszeitung“ (taz) für seine Recherchen über die späten Ermittlungen gegen NS-Verbrecher.

Die Beiträge von Bluche sind im Zeitpunkte-Kulturtermin im rbb Kulturradio zu hören. Aktueller Teil der Serie: „Liebe, Therapie und Jugendamt – Alltag bei Teenagermutter Mandy und Sohn“. (https://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/kulturtermin/archiv/20170620_1904.html)

Den Journalistenpreis „Der lange Atem“ vergab der JVBB zum elften Mal an Journalistinnen und Journalisten, die „in herausragender Weise langjährige beharrliche Berichterstattung zu einem gesellschaftlich relevanten Thema betreiben“. Der Preis ist mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro dotiert.

Der unabhängigen Jury unter dem Vorsitz von Dagmar Engel gehören acht prominente Journalistinnen und Journalisten an.

Die Verleihung 2017 fand am 14. November vor 250 Gästen aus Medien, Politik, Wirtschaft und Kultur in der Akademie der Künste am Pariser Platz statt.

Mehr zu Irène Bluche: https://www.kulturradio.de/team/team/irene_bluche.html

Pressekontakt:

rbb Presse & Information
justus.demmer (at) rbb-online.de

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