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Chefökonom der BIZ rät Notenbanken zu niedrigerem Inflationsziel

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DIE ZEIT 48/17. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/9377 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/DIE ZEIT”

Hamburg (ots) – Der Chefökonom der mächtigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Hyun Song Shin, rät den Notenbanken in einem Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT, ihr Inflationsziel zu überdenken. “Viele Beobachter sind sich mittlerweile einig, dass es zu eng gedacht ist, nur auf die Inflation zu schauen”, sagt er der ZEIT. Es gebe Spielraum dafür, flexibler mit der Inflation umzugehen. “Beispielsweise indem man als Ziel eine Inflationsrate wählt, die über einen längeren Zeitraum erhoben wird. Oder man beschließt, ein niedrigeres Inflationsziel anzustreben.”

Shin kritisiert das niedrige Tempo der Europäischen Zentralbank und Federal Reserve beim Ausstieg aus den Anleihekäufen. “Die Zentralbanken waren sehr vorsichtig mit dem Ausstieg”, sagt er der ZEIT. “Die Schritte, die sie zum Beenden der Anleihekäufe angekündigt haben, sind sehr langsam.” Er warnt vor einer hohen Verschuldung der privaten Haushalte in verschiedenen Ländern. Das könne das Wachstum verlangsamen.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel ist die Bank der Notenbanken. In ihren Räumlichkeiten treffen sich die mächtigsten Zentralbanker der Welt regelmäßig zu Abstimmungsrunden.

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