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Sport auch mit Kunstgelenken sehr wichtig

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Baierbrunn (ots) – Patienten mit künstlichen Gelenken können mit Sport und Bewegung Komplikationen entgegenwirken. Training kräftigt Muskeln und Bänder, die wiederum dazu beitragen, dass das Kunstgelenkt gut geführt wird und stabil bleibt. “Fließende Bewegungen mit möglichst wenig stoßhaften Belastungen sind gut”, sagt der Chef der Orthopädischen Klinik im Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig, Professor Karl-Dieter Heller, im Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”. Bei Knieprothesen raten Ärzte zu Sportarten wie Walking, Radfahren, Aquafitness, Schwimmen, Krafttraining, Bergwandern mit Stöcken oder auch Tanzen. Bei künstlichen Hüften kommt noch Rudern hinzu oder Aerobic ohne Sprünge. “Drei Mal pro Woche 45 Minuten bis eine Stunde Bewegung sind optimal”, sagt Heller. Dazu zählt auch schnelles Gehen oder Radfahren.

Alles, was als High-Impact-Sport gilt, also Kontakt- und Mannschaftsportarten wie Fußball, Basketball, Kampfsport oder Volleyball, erhöht das Risiko, der Prothese zu schaden. “Je besser der Muskelmantel, desto besser kann man Sport treiben”, betont Dr. Sonja Herzberg, Chefärztin der Klinik für Orthopädie am Rehazentrum Bad Bocklet in Bayern. Wenn man die Prothese nämlich zu stark belastet, ohne dass Bänder und Muskeln sie schützen und stabilisieren, kommt es schneller zum Verschleiß. Die Materialien reiben stärker aneinander, nutzen sich ab, die Prothese lockert sich.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 12/2017 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

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Katharina Neff-Neudert
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